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Böden im Transportwesen.
Flexibel. Anschaulich. Maßgeschneidert.

Wir bieten ganzheitliche Expertise und Lösungen rund um Bodenbeläge in Bus und Bahn sowie auf Schiffen oder im Flugverkehr – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.

Anforderungen an
Material, Funktion und Design:

Funktion

Im Transportwesen – ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft – haben hochwertige sowie langlebige Bodenbeläge eine tragende Rolle. Dies gilt sowohl beim Transport von Personen (ÖPNV) als auch bei der Beförderung von Gütern aller Art. Entsprechende Bodenbeläge müssen abhängig vom spezifischen Einsatzgebiet ausgesprochen widerstandsfähig sein, gleichzeitig ist eine geringe Verschmutzungsneigung von Vorteil. Eine individuelle Gestaltung der Oberflächen hinsichtlich Farbe und Design sowie die Möglichkeit, die Böden schnell zu verlegen und anschließend ohne lange Wartezeit nutzen zu können, zeichnen Qualitätsböden am Markt aus.

Ein Bodenbelag in stark frequentierten Bereichen (Busse/Züge) muss dauerhaft formstabil sein und Passagieren in Gängen oder Treppenbereichen einen sicheren Stand bieten. Durch einen hohen Rutschwiderstand (typische Rutschhemmklassen: R10–R12) wird das Sturzrisiko von Personen vermindert, ebenso die Wahrscheinlichkeit für das Verrutschen von Waren oder Gütern. Die Resistenz gegen Feuchtigkeit, Öle oder Fette vereinfacht die Reinigung der Oberflächen und erhöht zudem die Langlebigkeit des Bodenbelags.

Was die Qualität des Aufenthalts von Passagieren betrifft, so bieten hochwertig verarbeitete Bodenbeläge im Transportwesen außerdem ein hohes Maß an Gehkomfort. Gleichzeitig reduziert eine effektive Trittschalldämmung die Lärmbelastung durch Passagiere, Koffer oder Rollwagen – eine positive Wirkung gerade in Reisebussen, Flugzeugen und Zügen. Hiervon profitieren nicht nur Reisende, sondern auch etwa das Personal auf gewerblich genutzten Schiffen oder im Frachttransport.

Um den Bodenbelag zu schonen und somit seinen Lebenszyklus zu verlängern, werden oft sogenannte Sauberlaufzonen im Eingangsbereich von Fahrzeugen oder auch in Mittelgängen gewählt: Der hier verlegte Bodenbelag dient dazu, Schmutz von Schuhen, Rädern oder anderen Oberflächen aufzunehmen. So werden die Verschmutzung angrenzender Bodenbeläge ebenso wie der Reinigungsaufwand deutlich reduziert. Durch den Verzicht auf Phthalate und sonstige Schadstoffe ist außerdem eine gute Umweltverträglichkeit der Böden gegeben.

Bodenbeläge im Transportwesen werden in vielen Fällen zudem nicht nur in einzelnen Fahrzeugen, sondern in ganzen Fahrzeugflotten eingesetzt, etwa bei der Ausstattung neuer Züge oder Busse. Hierfür sollte ein guter Belag gleich mehrere Eigenschaften mitbringen:

Vielfältige Gestaltbarkeit

Eine große Auswahl an Designs und Motiven ermöglicht die Anpassung an individuelle Designvorgaben und die Einbindung bestimmter Zeichen oder Muster. Je nach Ausgangslage stehen häufig zahlreiche Bodenbeläge zur Auswahl.

Unkomplizierte Verlegung

Bestenfalls ist eine direkte, vollflächige und fugenlose Verklebung möglich, auch auf bereits existierenden Böden. Damit wird die Zeit, in der das Fahrzeug potenziell ausfällt, auf ein Minimum reduziert.

Einfache Reinigung

Böden mit einer geringen Verschmutzungsneigung lassen sich mit einfachsten Mitteln reinigen, wodurch die Instandhaltungskosten konstant niedrig bleiben. Hier hat sich die Kombination mit Sauberlaufzonen bewährt.

Geringe Lebenszykluskosten

Je langlebiger Oberflächenbeschichtung und Material insgesamt sind, desto seltener müssen Teile des Belags erneuert werden. Mit starken technischen Eigenschaften steht einer dauerhaft wartungsarmen Nutzung nichts im Wege.

Mit Blick auf die Sicherheit von Passagieren und Waren müssen Fußböden im Transportwesen außerdem hohe Vorgaben im Bereich Brandschutz erfüllen – für den Einsatz in Schienenfahrzeugen ist etwa eine Prüfung des Brandverhaltens gemäß DIN EN 45545-2:2020-10 erforderlich. So kann beispielsweise in Passagierzügen sichergestellt werden, dass ein Bodenbelag nur schwer entzündlich ist, wenig Wärme freisetzt, keine toxischen Gase entstehen und insgesamt nur eine geringe Rauchentwicklung im Brandfall gegeben ist. Dies alles ermöglicht Passagieren, den Gefahrenbereich sicher zu verlassen.

Von der Brücke eines Passagierschiffs über das Cockpit eines Flugzeugs bis zum Bahnwaggon einer Regionalbahn – je nach Einsatzgebiet gelten für diese Böden spezifische technische Anforderungen. Gerade im internationalen Güterverkehr gilt es, die jeweils gültigen Normen und Zertifizierungen (IMO / MED / ECE R 118) zu kennen und zu berücksichtigen – gemeinsam mit den Anforderungen, die Anwender, Unternehmen und nicht zuletzt auch Passagiere an Bodenbeläge im Transportwesen stellen.

Beliebte Materialien für Böden im Transportwesen sind:

  • Linoleum
  • Kautschuk
  • Vinyl
  • Textilbelag (Velours)

Design

In Fahrzeugen, die überwiegend dem Transport von Waren und Gütern dienen, bieten sich meist sehr einfache, schlichte Designs der Bodenflächen an. Eine gute Struktur schafft optische Bezugspunkte, ohne dabei ablenkend zu wirken.

Bei der Beförderung von Passagieren können auch farbenfrohere Böden gewählt werden, passend zum jeweiligen Markendesign des Transportunternehmens. Passagiere und Fahrgäste sollen sich gut aufgehoben fühlen, wobei Sicherheit und Sauberkeit des Bodens immer mindestens auf Augenhöhe mit Designfragen stehen müssen.

Das sollten Sie bei der Planung beachten:

  • Art/Intensität der späteren Nutzung
  • Schutzzonen (Sauberlaufzonen)
  • Innenraumluftqualität
  • Reinigungs- und Pflegeaufwand
  • Unterschiede der Verlegung in Neu- oder Bestandsfahrzeugen

Von unseren Partnern können Sie erwarten:

  • Beratungskompetenz bei der Auswahl passender Designs
  • Beratungs- und Ausführungskompetenz für verschiedene Bodenbeläge
  • Beratungskompetenz bei der Auswahl der Verlegungsmethode
  • Beratungskompetenz im Zusammenhang mit Reinigung und Pflege Ihres neuen Bodens
  • Beratungskompetenz zur Erfüllung aller relevanten Vorschriften und Normen

Auszüge relevanter Normen:

DIN EN 45545-2:2020-10
Bahnanwendungen - Brandschutz in Schienenfahrzeugen - Teil 2: Anforderungen an das Brandverhalten von Materialien und Komponenten; Deutsche Fassung EN 45545-2:2020

DIN EN 16165:2021-12
Bestimmung der Rutschhemmung von Fußböden - Ermittlungsverfahren; Deutsche Fassung EN 16165:2021

IMO Entschließung MSC.307(88) IMO 2010 FTP Code Teil 2 + 5
Verfahren zur Prüfung des Brandverhaltens von Materialien und Bauteilen für den Einsatz auf Schiffen

EU 2020/ECE118:2020-02-21
UN Regelung Nr. 118 - Einheitliche technische Vorschriften über das Brennverhalten und/oder die Eigenschaft von beim Bau von Kraftfahrzeugen bestimmter Klassen verwendeten Materialien, Kraftstoff oder Schmiermittel abzuweisen

DIN EN ISO 26987:2012-04
Elastische Bodenbeläge - Bestimmung der Fleckenempfindlichkeit und Chemikalienbeständigkeit (ISO 26987:2008); Deutsche Fassung EN ISO 26987:2012

Weitere Kompetenzbereiche
Um die spezifischen Kunden-Anforderungen mit klar definierten Kompetenzfeldern zu erfüllen, gibt es im Netzwerk Boden für jede Herausforderung Spezialisten, die Meister ihres Fachs sind.

Quellen:

  • Baunormlexikon.de
  • Beuth.de
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Meyer
Anna Meyer
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