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Böden für Hotel und Gastronomie.
Einladend. Stilvoll. Charmant.

Wir sind Experten für Bodenlösungen in Restaurants, Ferienanlagen, Freizeitparks, Pensionen, Gasthäusern, Lokalen, Bars, Gastronomieketten und Spa-Einrichtungen.

Anforderungen an
Material, Funktion und Design:

Funktion

Ein optisch ansprechender Boden nimmt großen Einfluss auf die Atmosphäre und Stimmung eines jeden Raums. Besonders in der Hotel- und Gastronomiebranche muss er jedoch mehr können, als nur für eine schöne Optik zu sorgen. Ein Faktor, den ein Boden in diesem Einsatzbereich immer garantieren muss, ist Sicherheit: Besonders in Publikumsbereichen sollten Bodenmaterialien gewählt werden, die Brandschutz und Rutschfestigkeit gewährleisten und gleichzeitig hygienisch, fleckenbeständig, strapazierfähig und pflegeleicht sind.

Schwere Koffer im Hotelzimmer oder herunterfallende Flaschen im Restaurant – diese und ähnliche Belastungen überstehen moderne Bodenbeläge ohne Kratzer oder Druckstellen. Gleichzeitig sind die Bodensysteme auf einen hohen Gehkomfort ausgelegt, was sowohl dem Personal als auch den Gästen zugutekommt.

Verunreinigungen durch auslaufende Flüssigkeiten bleiben dank widerstandsfähiger Materialien und Belagslösungen rein oberflächlich und können in der Regel rückstandslos entfernt werden. Viele Böden für Hotel und Gastronomie sind zudem desinfizierbar, wodurch sichergestellt ist, dass sich keine Keime auf Oberflächen oder in Fugen festsetzen.

Um die Verschmutzung und Abnutzung hochwertiger Bodenbeläge im Hotelgewerbe und in der Gastronomie zusätzlich zu reduzieren, bietet sich die Einrichtung von Sauberlaufzonen und Schmutzschleusen in Eingangsbereichen an. Durch ihre spezielle Oberflächenstruktur nehmen diese Systeme beim Begehen automatisch einen großen Teil der Verunreinigungen auf, die an Schuhsohlen haften. So können Verschmutzungen der umliegenden Bodenflächen meist ganz erheblich reduziert werden – dies senkt nicht nur den Pflegeaufwand, sondern erhöht zugleich die Lebensdauer der Bodenbeläge.

Prüfmethode zur Rutschsicherheit einer Oberfläche

Gerade in gastronomisch genutzten Räumen, in denen viel Publikumsverkehr herrscht, muss der Boden einen sicheren Untergrund bieten. Jährlich kommt es zu Tausenden Arbeitsunfällen, die durch rutschige Böden verursacht werden. Mithilfe von rutschfesten Böden kann Unfällen durch Ausrutschen vorgebeugt werden.

Ein gängiges Verfahren zur Bestimmung der Rutschhemmung von Böden ist innerhalb der DIN EN 16165 definiert. Hierbei handelt es sich um den sogenannten „Schrägrampentest“: Um die Rutschhemmung von Böden in Arbeitsbereichen zu testen, wird eine schräge Ebene mit passendem Schuhwerk begangen. Als gleitförderndes Mittel kommt dabei ein definiertes Motoröl zum Einsatz. Für „nassbelastete Barfußbereiche“ ist das Verfahren vergleichbar, in diesem Fall ohne Schuhwerk.

Geprüft wird, ab welchem Neigungswinkel die Versuchsperson auf der Ebene nicht mehr sicher stehen bzw. auftreten kann und ins Rutschen gerät. Je nach Winkel erfolgt eine Einordnung des Bodenbelags in die Bewertungsgruppen R 9 – R 13:

Gesamtmittelwerte

Bewertungsgruppe

Winkel von 6° bis 10°

R 9

Winkel von mehr als 10° bis 19°

R 10

Winkel von mehr als 19° bis 27°

R 11

Winkel von mehr als 27° bis 35°

R 12

Winkel von mehr als 35°

R 13


Für einige exemplarische Arbeitsbereiche gelten zum Vergleich folgende Vorgaben zur Rutschhemmung des Fußbodenbelags:


Art der Räumlichkeit / Arbeitsbereich

Bewertung der Rutschgefahr (R-Gruppe)

Verdrängungsraum mit Kennzahl für das Mindestvolumen

Eingangsbereiche (innen)

R 9

-

Sanitärräume (Toiletten)

R 10

-

Speiseräume und Kantinen

R 9

-

Hotelküchen (unter 100 Gedecke pro Tag)

R 11

V 4

Hotelküchen (über 100 Gedecke pro Tag)

R 12

V 4



Die DIN EN 16165 bündelt dabei folgende Normen:

  • DIN 51130:2014-02 (Begehungsverfahren – Schiefe Ebene – Arbeitsbereiche)
  • DIN 51131:2014-02 (Verfahren zur Messung des Gleitreibungskoeffizienten)
  • DIN 51097:1992-11 (Begehungsverfahren – Schiefe Ebene – nassbelastete Barfußbereiche)
  • DIN EN 13893 (Tribometerprüfung)
  • Pendelprüfung

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die geforderte Rutschhemmung, sofern sie werkseitig nicht vorhanden ist, zudem durch eine technische Aufwertung erreicht werden.

Ebenso wichtig für die Sicherheit von Gästen und Personal ist neben der Rutschhemmung der Böden auch der Aspekt des Brandschutzes. Gerade bei textilen Bodenbelägen muss sichergestellt sein, dass diese ein unkritisches Brandverhalten aufweisen. Zu diesem Zweck erfolgt eine Klassifizierung der Baustoffe, wobei diese mindestens den Baustoffklassen Bfl-s1 oder Cfl-s1 nach EN 13501-1 entsprechen sollten.

Bodenbeläge, die die für den jeweiligen Bereich geforderte Rutschhemmung sowie Baustoffklasse aufweisen und auch darüber hinaus sämtlichen baulichen Vorgaben entsprechen, können als Böden in Hotel und Gastronomie eingesetzt werden.

Beliebte Materialien für Böden
in der Hotel- und Gastronomiebranche sind:

  • Teppich
  • Laminat
  • Linoleum
  • Vinyl
  • Parkett
  • Fliesen
  • Naturmaterialien

Design

Um für einen unvergesslichen Aufenthalt in angenehmen Räumlichkeiten zu sorgen, sollte ein entsprechender Boden gewählt werden. Böden können die Atmosphäre und das Ambiente eines Raumes stark beeinflussen, einen Raum optisch aufwerten, komfortabler erscheinen lassen oder Gastlichkeit ausstrahlen. Der richtige Boden kann nicht nur gestalterische Akzente in einem Raum setzen – er kann sogar selbst zum Highlight werden.

Sie sollten sich grundlegend Gedanken darüber machen, welchen Einrichtungsstil Sie verfolgen und welche Atmosphäre Ihr Lokal ausstrahlen soll. Die Wahl des richtigen Materials ist neben den funktionalen Anforderungen auch für die Raumoptik relevant. Während beispielsweise viele Teppichböden eine gemütliche und heimelige Ausstrahlung hat, kann ein Boden in Beton-Optik modern und industriell wirken.

NWB Hotel Jungbrunnen
Teppichboden im Hotel Jungbrunn, umgesetzt durch Böhmler Einrichtungshaus GmbH.

Der dunkle Teppichbodenbelag im Hotel Jungbrunn sorgt für eine gemütliche und einladende Atmosphäre, aber wirkt dabei gleichzeitig edel. Das Material ist perfekt auf den rustikalen Stil des Interieurs abgepasst, es bietet einen weichen Kontrast zum Holzmobiliar.

Zusätzlich spielen die Farbgebung und Helligkeit des Bodens sowie eventuelle Muster und Designs eine große Rolle. Zum Beispiel kann ein heller Boden Räume größer und heller wirken lassen und passt gut zu Einrichtungsstilen wie dem Skandi-Stil. Dunkle Holzböden können dagegen auch große Räumlichkeiten warm und gemütlich wirken lassen.

NWB Riz Carlton
Teppichboden im Ritz-Carlton Berlin, umgesetzt durch Berliner Ausbau GmbH.

Der Teppichboden im Ballsaal und Foyer des Ritz-Carlton Berlin ist durch das außergewöhnliche Design ein echtes Highlight im Raum. Die Musterung mit beigen, grauen und goldenen Elementen wirkt luxuriös und gibt dem Raum einen eleganten Touch. Durch die helle Färbung des Bodens wird der Raum zusätzlich optisch vergrößert.


Das sollten Sie bei der Planung beachten:

  • Rutschfestigkeit
  • Brandschutz
  • Hygiene
  • Fleckenbeständigkeit
  • Strapazierfähigkeit
  • Barrierefreiheit
  • Innenraumluftqualität
  • Reinigungs- und Pflegeaufwand
  • Optik

Von unseren Partnern können Sie erwarten:

  • Ausreichende Personalkapazität für enge Bauzeitenpläne und deren Verfügbarkeit auf Abruf
  • Überregionale Personalressourcen bei Bedarf
  • Verlegung im laufenden Betrieb
  • Beratungs- und Ausführungskompetenz für verschiedene Bodenbeläge, z. B. Parkett, Designbelag, Textilbelag, Laminat
  • Kommunikationsstarke, durchsetzungsfähige Mitarbeiter für die Abstimmung mit anderen Gewerken
  • Beratungskompetenz im Zusammenhang mit Reinigung und Pflege
  • Denken in den CI-Konzepten des Kunden und entsprechende Beratung (Farben, Haptik, Formen), Inspirationsfähigkeit
  • Beratungskompetenz für Schmutzschleusen

Auszug relevanter DIN-Normen:

DIN EN 13893:2003-02

Elastische, laminierte und textile Bodenbeläge – Messung des Gleitreibungskoeffizienten von trockenen Bodenbelagsoberflächen; Deutsche Fassung EN 13893:2002

DIN EN 16165:2021-12

Bestimmung der Rutschhemmung von Fußböden – Ermittlungsverfahren; Deutsche Fassung EN 16165:2021

DIN EN 13501-1:2019-05

Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prüfungen zum Brandverhalten von Bauprodukten; Deutsche Fassung EN 13501-1:2018

Weitere Kompetenzbereiche
Um die spezifischen Kunden-Anforderungen mit klar definierten Kompetenzfeldern zu erfüllen, gibt es im Netzwerk Boden für jede Herausforderung Spezialisten, die Meister ihres Fachs sind.
Netzwerk Boden
Netzwerk Boden ist der Verbund der besten
Spezialisten rund um Bodenbeläge in Deutschland.
Die Mitglieder setzen sich zusammen aus
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Ihre Ansprechpartnerin beim Netzwerk Boden
Meyer
Anna Meyer
Projektleitung
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